Erziehungsrat ersatzlos abschaffen – Parlament stärken

Die FDP-Fraktion Kanton Schwyz fordert die ersatzlose Abschaffung des Erziehungsrats ab 2028. Die jüngste Stellungnahme des Regierungsrats bestätigt die Kritik, die die FDP an der aktuellen Struktur im Bildungswesen übt: Die bestehenden Abläufe sind schwerfällig, teilweise redundant und politisch wenig transparent.

Die FDP begrüsst die Stellungnahme des Regierungsrats ausdrücklich und sieht darin eine wichtige Grundlage, um die Zuständigkeiten im Bildungswesen klar zu regeln. Die ersatzlose Abschaffung des Erziehungsrats ist auch nach Ansicht der FDP die beste aller Optionen und eine klare Verbesserung gegenüber dem Status Quo. Die heutige Sonderstellung des Erziehungsrats führt dazu, dass wichtige bildungspolitische Entscheide oft ausserhalb des Wirkungsfelds des Parlaments liegen – ein Zustand, den die FDP nicht länger hinnehmen will.

Die Liberalen unterstützen eine Neuordnung der Kompetenzen. Dabei ist jedoch sicherzustellen, dass keine einseitige Machtkonzentration in der Verwaltung entsteht. Entscheidend ist deshalb, dass die parlamentarische Kontrolle gestärkt wird und der Kantonsrat seine Aufsicht wirksam wahrnehmen kann – etwa durch eine verstärkte Rolle der Bildungskommission des Kantonsrats.

Die FDP steht zu einer hohen Bildungsqualität, zur Einbindung der Praxis sowie zu pragmatischen Lösungen. Die Abschaffung des Erziehungsrats ist ein sinnvoller Schritt, um die Bildungspolitik in Schwyz zukunftsfähig aufzustellen. Die FDP ruft deshalb alle beteiligten Akteure dazu auf, diese Chance zu nutzen und gemeinsam eine tragfähige Neuordnung der Zuständigkeiten zu erarbeiten.

FDP.Die Liberalen Kanton Schwyz